Planung

150 Durchlaufzeit

Durchlaufzeit Agile Master Training: https://znip.academy/agile Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/6_XytwfFBPw [0:00] Diese Folge wird dich als Product Ownerin, Führungskraft oder Projektmanagerin sehr interessieren, denn heute geht es ums Messen und welche Größe wir da sinnvoll in der Agilität einführen können, nämlich die Zykluszeiten, Los. [0:18] Music. [0:27] Und herzlich willkommen zum Snipecast. Mein Name ist Henry Schneider und das heutige Thema sind Durchlaufszeiten, Leads Time oder Zykluszeiten. Warum Durchlaufzeiten messen? [0:39] Warum überhaupt durchaus Zeiten messen und wofür brauche ich denn das überhaupt? Da mein Hinweis, Ich setze das zum Beispiel ein, um auch das Management von Agilität zu überzeugen, denn wozu führen wir denn überhaupt Agilität ein? Was soll denn uns das bringen? Die Mitarbeitenden vielleicht glücklicher sind, weniger Fluktuation, weniger Krankheitsstände und ähnliches besseres Arbeiten und so weiter. Lässt sich nicht ganz so leicht greifen und grade uns im Management, ich war ja auch lange Zeit Projektmanager, interessiert doch dann eher, okay Was bringt’s mir denn am Ende in Zahlen und die Durchlaufzeit ist für mich so kleiner Quickwin, das ich wirklich einsetze, um die Manager in meinem Umfeld auch entsprechend zu überzeugen. Von daher, falls du ein Manager bist, der mit mir schon zu tun hatte oder mit meinen Teams, wirst du dich vielleicht sogar jetzt durch diese Folge bisschen dran erinnern, mit Eier stimmt, Ist so eine Größe, die hat der Henry eingeführt. [1:45] Das hat mich dann wirklich davon überzeugt, dass wir jetzt hier anders oder agil arbeiten, weil das hat mir am Ende des Tages was gebracht. Also Heute decke ich ein bisschen auf, wie ich normalerweise, mit Management so ein bisschen fertigt arbeite und das ist die Durchlaufszeit. Und da geht’s vor allem um die Verlässlichkeit unseres Teams oder der Organisationseinheit, die wir vor uns haben also wie verlässlich ist die und was sind das für Zahlen, die am Ende rauskommen, mit denen wir dann in die nächsten Instanzen gehen können, Planen könnt, vielleicht sogar unserem Vorstand entsprechend, Zusagen geben können und diese dann eben auch einhalten. Also sprich wirklich Verlässlichkeit, denn häufig haben wir es, wir haben mehrere Hierarchieebenen vor allem in großen Unternehmen, die miteinander sprechen, die irgendwelche Ziele vorgeben, die sagen, hier, jetzt muss dies gemacht werden, jetzt muss jenes gemacht werden in zwei Wochen großes Presseevent. Da müssen wir plötzlich dies und jenes tun. Und grade dieses mittlere Management. [2:44] Weil die gar nicht wissen wie ihre Teams, Ganz unten auf der operativen Ebene, also auf der Arbeitsebene arbeiten, als auch wie lange brauchen die denn für all diese Sachen? Und da kann eine richtig gute Sache eben die Durchauszeit sein ich einsetze, um allen auf allen Hierarchieebenen plötzlich eine Größe zu geben, mit der sie arbeiten und planen können, als auch Zuverlässigkeit in die Teams reinzubekommen und eben auch Optimierungsmöglichkeiten zu schaffen, also die Durchlaufzeit ist etwas, an der ich ganz gerne optimiere. Und auch hier möchte ich. Achtung Messung [3:23] Anmerken. Es ist eine Messung, wir kriegen beim Messen wirklich, was wir bekommen. Also pass bitte auf mit all den Metriken, die wir einführen, vor allem im agilen Umfeld bekommen, was wir messen. Beispielsweise Janina und ich, also allgemein an der Snippe Academy, sind wir ja Riesenfan von The Losity, die einzuführen. Diese arbeitet mit Storypoints und dementsprechend, wenn ich anfangen würde die Belosity zu messen, oder die Storypoints, also wie viel Komplexität schafft denn mein Team so je Durchlauf je Zyklus je Iteration und die vielleicht danach auch noch bezahle, also sprich ich suche mir irgendeinen Lieferanten, mit dem ich mich drauf einige, je storypoint, der in dem Zyklus erledigt wird kriegst du tausend Euro. Was werden wir dann bekommen? Also wenn wir das messen und auch noch Benefits oder vielleicht sogar irgendwelche Bonusse dadrauf packen, dann bekommen wir mehr davon. [4:19] Also sprich, wenn ich das jetzt auf die Storypoints mache, bekomme ich einfach mehr Storypoints. Wird auch meine steigen, also schön diese ganzen Charts wie wir die eben kennen, ne, über die Zeit, dass die steigt im agilen, weil wir ja immer besser werden. [4:33] An der Stelle, wenn ich da Geld drauf gepackt habe, ist das eine Fehlinterpretation. Wahrscheinlich bekomme ich einfach nur mehr Story-Points und nicht mehr geleistete Arbeit, mehr bewältigte Komplexität oder ähnliches, weil einfach die Storypoint Schätzungen hochgehen weil ich genau das messe, da drauf gucke und das auch noch honoriere durch Geld, also bekomme ich mehr, Dadurch haben wir wirklich nicht viel erreicht. Genauso, wenn wir diese Messgrößen plötzlich einführen würden und damit Teams miteinander vergleichen würden. Dafür sind die nie gedacht. Die sind immer nur zur Optimierung, Steuerung. [5:07] Von einem einzelnen Team um Anhaltspunkte zu bekommen, Dafür sind die da. Nicht um Teams jetzt miteinander zu vergleichen. Denn wenn wir das jetzt tun würden und jetzt sagen würden, oh das eine Team ist vielleicht ein bisschen doof weil die nicht so viele Storypoints schaffen wie ein anderes Team, was. [5:24] Ähnliche Teamgröße hat, dann wären einfach nur mehr Story-Points in diesem Team, was ich gerade als doof betitelt hatte, aufgeschrieben, weil die festgestellt haben, okay, wenn sie weniger Storypoints schaffen, dann kriegen sie halt quasi Ärger. Das sieht nicht so gut aus Also es sollten sie einfach mehr Storys. Kein bisschen Fortschritt an unserem Produkt mehr erzeugt. Dementsprechend achte wirklich drauf, was du misst Nicht zu viel, lass es vor allem super simpel. Sein. Wir haben in der Messenfolge auch schon drauf hingewiesen und in der Überprüfungfolge super simpel. Es muss jeder im Team auch durchführen können diese Messung. Nicht zu viele und jeder darf auch verstehen, wofür das gemacht deshalb fange ich ganz gerne Kamera auch in meinen Scrum-Teams mit der Durchlaufzeit an, beziehungsweise um ganz genau zu sein mit der Zykluszeit und was da die Unterschiede sind. Da komme ich in dieser Folge auch noch drauf. Ich nehme ganz gerne das Wort Durchlaufzeit, weil die meisten damit was anfangen können Zykluszeit eher ein bisschen abstrakter ist. Eine weitere Messgröße, die wir hier in dem Podcast auch schon genannt haben, ist das Birnbaum. Oder das Release-Burn-Down. Auch das sind Messgrößen, mit denen wir arbeiten, wo wir nur ganz andere Sachen machen und auch da wie üblich, versuchen durch die Messung Anhaltspunkte zu bekommen worin wir besser werden können, womit wir vielleicht sogar in Zukunft besser planen können. Diese Zahlen, die wir ermittelt haben, sogar. [6:51] Extra polieren können, um eine Vorhersage treffen zu können, was dieses Team in Zukunft in der Lage ist, zu leisten. Doch jetzt. Durchlaufzeit [7:00] Ganz normal erstmal die Einführung der Durchlaufzeit. Wie mache ich das? Ich möchte dir ganz gerne mein Wissen so nahe bringen, wie wir das nachhaltig in Teams installieren können. Schritt für Schritt auf die Themen eingehen, die häufig nicht im Scrum Guide stehen, was es noch sonst noch so zu den Teams dazu gibt und wie wir das eben Schritt für Schritt einführen, sodass es sich für alle gut anfühlt und vor allem das Unternehmen und die Organisation, auch besser werden. Also Agilität betrachte ich eher als ein Tool und dieses Tool setzen wir ein, um eben Dinge besser zu können, ähnlich wie ein Hammer, mit dem wir halt Nägel vielleicht besser in die Wand drücken können als jetzt mit einer Gurke. Wir nehmen eben den Hammer für wir wollen Nägel in der Wand haben, Klar verändert sich der Blick dadurch auch, wenn ich dieses Tool plötzlich in der Hand habe, sehe ich sehr viele Sachen, die ich plötzlich in die Wand hauen könnte, außer vielleicht nur Nägel oder alles wirkt plötzlich wie Nägel auf uns Daher immer vorsichtig mit diesem Tool und ich gebe dir das jetzt so weiter, wie ich es eben entsprechend einführen würde. Die Durchlaufzeit würde ich in einem Canvan-Team, Starte da, wo du stehst. Ist ja das erste Prinzip so einführen mit okay, wir machen erstmal nichts anderes, außer zusätzlich die Messung der Durchlaufszeit einzuführen. Und das tun wir, um auf lange Sicht eine Durchlaufszeit beziehungsweise in meinem Fall eine Zykluszeit oder eine. [8:27] Zwei Wochen Schrägstrich 14 Tage. Ich nehme ganz gerne das Wort 14 Tage zu erreichen. Warum wollen wir das erreichen? Um eine Vorhersage für die Zukunft zu treffen, damit unsere Manager oder unsere Productownerin, wenn die in anderen Gremien auftreten, oder mit Stakeholdern verhandeln oder vielleicht sogar dem Vorstand des Unternehmens verhandeln, damit die aussagefähig dazu werden, wann denn genau diese Sache, die sie bestellt haben, also der Vorstand, bestellt hat bei diesem Team, wahrscheinlich erledigt sein könnte. Wenn wir eine Zykluszeit von 14 Tagen erreichen, also von hier kommt die Aufgabe rein in unser Backlog zu, Hier ist die Aufgabe erledigt. 14 Tage, dann können wir, wenn wir neue Aufgaben, zum Beispiel vom Vorstand bekommen. [9:17] Sehr wahrscheinlich sagen, mit ja in drei Wochen hast du das passende Ergebnis dazu, in drei Wochen gibt es die erste Version des Ergebnisses dazu. Wir haben das bis dahin gelöst oder oh du brauchst das nächste Woche sehr unwahrscheinlich, dass wir das schaffen. Wir brauchen im Schnitt 14 Tage, Also vielleicht kannst du dir irgendwie ein anderes Team suchen. Bei uns würde das sehr viel Chaos verursachen, Willst du das wirklich, dass wir alles stehen und liegen lassen, dieses Chaos dann einmal in diesem Team haben, dadurch alle anderen Sachen verzögern deine Sache im Taskforce Modus von mir aus eben jetzt schnell lösen oder sollen wir hier wirklich einen nachhaltigen Zyklus auf Unsere Aufgabe vor allem als Team Faszinitatoren oder als Agile Master ist es ja nachhaltig diese Veränderungsprozesse zu installieren, also dass wir auf Dauer, Immer wieder innovativ bleiben, kreativ und die komplexesten Sachen zuverlässig lösen können und nicht einfach so einen Chaosmodus haben, wo, Quasi auch unsere Planung und wir müssen nicht strikt festhalten in der Planung, Planung überhaupt nicht mehr gültig ist. Also ab dem Zeitpunkt, wo wir sie gemacht haben, ist die häufig sowieso schon nicht mehr so genau, Doch wir können uns immer noch dadran orientieren und vor allem eben auch an unseren Zielen, die wir ja erreichen wollen. Also wir führen das ein, um. [10:43] Zuverlässigkeit zu bekommen und ganz am Anfang machen wir nichts anderes außer diese Messung einmal einzuführen. Und diese führen wir ein durch. Durchlaufzeit einführen [10:51] Wir markieren den Zeitpunkt, wo diese neue Anforderung bei uns eingegangen ist im Team und dann markieren wir den Zeitpunkt, Wann sie erledigt ist und mit erledigt meine ich, Erledigt erledigt, durchs Review gegangen, Haken dran, alle Akzeptanzkriterien erledigt und nicht dieses und ich war früher auch so als Softwareentwickler, dieses, Ja, es ist eigentlich schon fertig. Es fehlen nur noch die Dokumentationen. Ja, es ist schon fertig. Es fehlt nur noch das Review. Nein, das Review zählt da mit rein in meine Zykluszeit oder in meine Durchlaufszeit. Zählt damit rein, aus dem Grund, Ich möchte ja auch, dass mein Team möglichst diese Reviews durchführt und nicht einfach nur da. [11:37] Und vielleicht die Product Onerinnen keine Zeit hat weil sie plötzlich wichtigeres zu tun hat und sich daher die Reviews nicht abnimmt will ich nicht. Da will ich das wirklich dann auch die durchaus Zeit dadurch steigt und sich alle damit auseinandersetzen müssen mit hey, Es ist wichtig diese Reviews durchzuführen, damit diese Sachen abgenommen werden und als erledigt gelten Also damit aufnehmen. Genau das tue ich erstmal und dann messen wir erst mal, locker mal so zwei, drei Iterationen. Was auch immer die Zykluslänge bei euch im Team ist, genau die messen wir einfach mal zwei, drei Iterationen und dann kriegen wir so eine Hausnummer. Und ganz ehrlich, meine Erfahrung ist so das einfach nur einführen, ne, kann mal ein Like, wir starten da, wo wir stehen, wir haben hier ein Team, die wollen mal so ein bisschen agil oder kann mal ein Like arbeiten, von mir aus aus crum einführen Wir lassen aber erst mal alles so, wie es ist und schaffen erst mal nur Transparenz und schaffen jetzt diese Messung ein, Ist es häufig so, dass die meisten Personen im Team jeder für sich irgendwie so, zu 7 Aufgaben am Stück gleichzeitig parallel. [12:46] Und diese dauern so acht Monate im Schnitt bis sie erledigt sind. Und falls das anders ist, schreib mir das gerne in die Kommentare. Also falls das anders ist bei deinen Teams, bei meinen Teams, mit denen ich häufig angefangen habe, ist es häufig so, beim die Menschen da drin noch nicht so ein gutes Verständnis haben, dass diese viele Parallelisierung der Arbeit häufig dazu führt, dass wir nicht so schnell fertig werden und eigentlich haben wir ja auch meistens so ein Helfersyndrom und wollen ja allen irgendwie helfen haben wir plötzlich eine Vielzahl an Aufgaben aufm Tisch und davon wird gefühlt keine so wirklich fertig, weil wir uns nicht auf eine Aufgabe konzentrieren können, sondern ständig zwischen den hin und her switchen. Das passiert genau bei dieser Messung denn so. Also jede Person im Team hat an die sieben Aufgaben. Diese dauern im Schnitt acht Monate durchgelaufen sind und das ist erstmal Status quo, den wir haben. Und dann kann ich mit dem Team da drüber sprechen, mit hey, aus folgendem Grund, eben um diese Vorhersagbarkeit zu haben, um auch mal neue Themen aufnehmen zu können, hätte ich ganz gerne, dass wir mit der Zykluszeit oder der Durchauszeit, Richtung 14 Tage kommen. Ich persönlich messe dabei. [13:59] Zeitpunkt, wann diese Aufgabe angefangen wurde, also wenn die auf das Sprint-Backlog oder auf das Kanban-Bort gegangen ist und nicht, wann sie normal im Backlog gelandet ist, also von wir haben diese Aufgabe angefangen sie ist erledigt, erledigt, 14 Tage. Das ist das, wo ich hin möchte mit meinen Teams und das erreichen wir auch nicht immer. Das ist auch klar, nur so im Schnitt ist das eine gute Größe, wo ich finde, die kann man erreichen. Wenn dein Team schon supergut ist und eure Aufgaben entsprechend klein sind, kann das natürlich sein, dass für euch das auch erstrebenswert ist einen Tag oder sieben Tage oder ähnliches zu überlegt euch eine gute Zahl, die für euch so passt. Ich finde 14 Tage super, wenn ich dann eine Productownerin habe diese Kenngröße hat und diese zuverlässig auch vom Team geliefert wird, dann kann diese Product Onerin damit auch super gut ins Management gehen oder dann dieses Management in den Vorstand oder direkt in den Vorstand. Ist mir auch völlig egal, wie die weitere Kette da drumherum ist. Nur wenn wir das erreicht haben, können alle anderen schneller Aussagen dort treffen in den Gremien, wo sie sind ohne immer direktes Team erstmal noch befragen zu müssen und dann ist es ja auch so Neue Aufgaben [15:11] diese Aufgaben angefangen werden können. Also da kommt jetzt eine neue Aufgabe, die habe ich ins eingetragen. Die ist super wichtig, deshalb packe ich die nach ganz oben ins Backblock, würde ja trotzdem. [15:23] Erstmal noch nicht angefangen, weil alle anderen ja noch mit ihren Aufgaben zu tun haben, die sie jetzt ja schon haben. Also ich habe ja da meine sieben Aufgaben und erst wenn ich die erledigt habe, ne Abstand 8 Monate, dann ziehe ich mit die nächste Aufgabe, um dann wieder meine sieben Aufgaben zu haben, also sobald ich eine davon erledigt habe, ziehe ich mir die nächste, habe dann wieder sieben Aufgaben ne mit einer Durchlaufzeit von 8 Monaten. Daher dauert das ja nicht nur acht Monate der Durchauszeit, sondern vielleicht nochmal so fünf Monate vorher, bis ich diese Aufgabe überhaupt anfange. Und genau da tritt jetzt auch schon der Unterschied zwischen Durchlaufzeit, Durchlaufzeit vs Zykluszeit…

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146 Scrum vs KanBan

Scrum vs KanBan Unsere Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile Dise Folge auf YouTube: https://youtu.be/6YzAK9E0Bys [0:00] Es gibt einen guten Grund, warum wir jetzt die Master Ausbildung anbieten und nicht nur die Scrum Master Ausbildung, denn es gibt noch mehr agile Frameworks als nur Scrum, Es ist ganz cool, die auseinanderhalten zu können und zu wissen, wo fange ich denn jetzt je nach individuellem Team damit an. [0:18] Music. [0:27] Hallo und herzlich willkommen zum Snipe Cast deinem Podcast für was, wie anders sagen? Ja nicht, immer wieder ein bisschen was anderes drin. Ist der einzige Podcast, den du brauchst, wenn du mit Teams zu tun hast und die ordentlich entwickeln möchtest? Und welches Thema wir heute haben, erzählt uns heute Janina. Das haben wir ja im letzten Podcast so festgelegt. Wir sagen so selten unseren Namen, wenn wir eine gute Idee. [0:58] Ich probiere einfach mal. Ja, neues du hast den Snapcast, wir sind Henry Schneider und Janina Kappelhof Neues Intro [1:07] Wir bringen dir jede Woche die goldenesten, größten Perlen der Teamarbeit und Agilität, aus unserer und aus unserer Coaching-Erfahrung, also wirklich aus der Praxis und heute geht es um ein ganz besonderes Thema, das ich mitbringe ich bin huckt Ich bin so was von aus. Wir reden über etwas, das tatsächlich im Redaktionsplan steht, tatsächlich als nächstes Thema und ich finde, das passt so gut, weil ich habe letzte Woche einen Coaching-Call von dir mit angehört. Ja. Das Thema [1:42] Und mir ist aufgefallen, dass du das immer wieder sagst, aber selten in die Tiefe erklärst Und das machen wir heute. Oh krass, ey, das das große Thema. Und zwar glaube die Frage gestellt. [1:56] Was würdest du denn präferieren, wenn du Agilität einführst und deine Antwort ist in der Regel, Was würdest Du präferieren? [2:02] Kann man. Ist korrekt. Jetzt in der Regel meine Antwort Und eine ganz ähnliche Antwort würde ich auch geben. Das ist so die erste Empfehlung, die wir beide aussprechen und in der Regel ist die Begründung dafür, es ist leichtgewichtiger und man nimmt die Leute halt da mit, wo sie gerade stehen ohne einen Riesenchange einzu, Aber lass uns doch mal ein bisschen auseinanderzupfen, was eigentlich die großen Unterschiede zwischen Scrum, Was ist an KanBan leichtgewichtiger? [2:31] dieses klassische wir starten mit Scrum. Also das ist auch kann man auch genau das was mir dann häufig so entgegnet mit hä? Ich denke du machst Scrum. Du bist doch hier Agilität und so. [2:42] Ja. Und ich nenne mich ja auch selber Scrummaster. Das stimmt. Dass das nicht immer unbedingt mit Scrum starten muss oder dass das nicht unbedingt bedeutet, dass am Ende Scrum dabei rauskommt. Ich finde, das ist etwas, was wir hier mal, heute bisschen näher. Finde ich gut. Also das Thema heute ist, was ist der Unterschied zwischen Scrum und Cadman? Ja. Ach so, ich hätte gedacht, das Thema ist, warum würde ich dann eher mit Kanvan anfangen, aber ja die Antwort habe ich ja schon gegeben. Ach so, ja, genau. Weil’s leichtgewichtiger ist. Ja, das stimmt. Punkt. Aber warum? Was daran ist denn leichtgewichtiger? Wir haben schon ein oder zwei Konkrete kann man folgen ja auch spendiert haben da eben die Prinzipien erläutert, die eigentlich nur dahinter stehen. Mhm und die Werte und die Werte, genau, Das ist es schon fast. Also damit ist es eigentlich erklärt, wie es funktioniert und da drin ist sowohl die Schönheit als auch die Kompliziertheit. Ich finde, wir dürfen hier auch noch mal explizit erwähnen, das Kannen nicht einfach nur ein Bord ist. Ja. Sondern kann man es ein bisschen mehr als ich habe Borden spalten. Das wissen ja auch viele nicht. Viele sagen ach so, Jahn kann man dort haben wir schon seit Jahren. [3:57] Da gehören Prinzipien und Werte dazu, die gelebt werden müssen und wenn man diese Prinzipien oder geliebt werden sollten, wenn man diese Prinzipien weglässt, dann hat man vielleicht ein nettes Board irgendwo an der Wand kleben, aber die Funktionsweise dahinter Ist ein bisschen eine Art Lebenseinstellung, finde ich. Ne, ja, so groß hätte ich’s jetzt nicht gleich äh schon. Aber okay. [4:22] Was ist denn für dich die Lebenseinstellung hinter Kammer? Wirklich so dieser dieser Blick da drauf, also vielleicht auch nicht ganz so viel planen. Also ich finde planen immer gut, also einen Plan zu haben, Finde ich gut dadran, strikt festzuhalten. Eben nicht so sehr und kann man, plant gar nicht so viel, sondern reagiert mehr. Ich persönlich habe das Gefühl, das passt besser zum Arbeitsalltag von vielen Unternehmen, denen ich die ich so sehe. Die wollen häufig Scrum haben, weil sie das eher kennen, brechen sich dann tierisch ein damit ab, diese Prinzipien, die hinter Scrum liegen, zu leben, obwohl sie die vielleicht gar nicht brauchen. Mhm. Das finde ich ist es auf jeden Fall wert, Und ich finde, das ist auch ein bedeutender Unterschied zu Scrum, ne, also kommt ohne Plan aus oder sehr wenig planen. Scrum. Der große Plan [5:15] Und übrigens auch safe und uns Spotify und Nexus, die, bauen ja alles drum herum um dieses Planenevent. Und das ist ein Dreh- und Angelpunkt in DrameWorks. Bei Kanban gibt es eine Spalte, wo sich freigezogen werden kann. Mhm. Was auch immer jetzt grade das nächste Dringendes. Ich schaffe bei Scrum so ein bisschen mehr planerische Verlässlichkeit. Mhm. Währenddessen ich bei Kannbarn mir, jederzeit immer nur angucke, was ist das nächste, wichtigste Thema für mich? Genau. Deshalb habe ich nicht so viel Plan. Der Alltag, den ich erlebe in vielen Unternehmen. [5:55] Ist eher so, wir haben gerade unser Planning gemacht im Scrum und manchmal nur eine halbe Stunde später, irgendein Ereignis im Unternehmen passiert, ja. Was diesen Plan schon wieder über einen Haufen schmeißt. Genau und dann kann ich den Plan eben auch gleich sein lassen. Mhm. [6:11] Arbeitet deswegen mit so einem kontinuierlichen Durchfluss, also ja, bei Scrum oder Safe gibt es oder Nexus gibt es das schon auch, dass man versucht, einen kontinuierlichen Fluss aufzubauen, aber der bewegt sich in einer und da haben wir den nächsten Unterschied. Wir haben bei Scrum und den ganzen Kram haben wir Sprints, also Zeiträume, in denen wir Planen. Das ist eine Folge dieses Planungsanspruchs. Wir haben Iterationen, die sind immer gleich lang, damit wir eben auch Planungsintervalle vergleichen können und bei Kanban haben wir eben keine Sprints, keine fest Zeiträume, in denen wir Planbarkeit herstellen wollen, sondern das ist wirklich ein kontinuierlicher Durchlauf, der von heute auf morgen sich komplett ändern Produkt vs…

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140 Wahrnehmungspsychologie

Wahrnehmungspsychologie Heute hat Janina Kappelhoff eine Solo-Folge und natürlich geht es um Psychologie, genauer: Wahrnehmungspsychologie! Stell Dir vor, Du könntest einen Projektplan aufstellen und der wäre perfekt und auf den Tag genau. Wie das geht und welche Aspekte zu berücksichtigen sind, darum geht es heute.   Ein Thema, was noch aus den Folgen 066 Haltung…

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Folge 089 Release BurnDown Chart

Release BurnDown Chart Nach dem Sprint BurnDown Chart geht es heute eine Stufe weiter zum Release BurnDown Chart. Das ist eindeutig Janina Wohlerts Folge, daher kann sich Henry getrost zurücklehnen. Also heute gibt es etwas mehr technisches Wissen, auch zu Metriken. Diese Folge hilft Dir dabei Dein Projekt etwas planbarer und vorhersagbarer zu machen. Diese…

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Folge 050 Refinement

Refinement Wir knüpfen nahtlos mit dem Refinement an der Backlog Folge an. Du erinnerst Dich noch Gold in Gold out In der Ursprungsform des Scrum Guides hieß das Refinement Grooming. Dies ist mit Fellpflege zu vergleichen und hat im englischen Sprachraum auch negative Bedeutungen, weshalb die Routine einen neuen Namen bekommen hat. Wenn Du alten…

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