Flightlevel

Auf Hörerwunsch vom lieben Christian geht es heute einmal um Flightlevel. Das ist Janinas Thema.

FlightLevel - U-Boote im Weltall und LiebesbriefeUnd sie eröffnet direkt mit einer Überraschung, denn es gibt nicht mehr nur drei Flightlevel sondern nun ganz neu vier davon.

Flightlevel passen super zu Lean und Kanban als Skalierungsmodell.

 

Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/1L8_Kpgnrg0

Die Reihenfolge

Die Flightlevel (also Flughöhen) beginnen am Boden bei der Arbeitsebene mit der 1 und arbeiten sich dann bis auf die Portfolioebene auf 4 hoch.

Früher war das Flightlevel eins die Teamebene oder Operative Ebene. Die zweite Ebene war die Kooperative Ebene und die dritte Ebene war eine Strategische oder Protfolio Ebene.

Drumherum ist Strategie, Vision, Mindset und Kommunikation. Dies wirkt auf die Strategische Ebene ein und wird dort für die Ebenen darunter gebündelt und ausgerichtet.

Was ist es?

Ein skaliertes Kommunikations-Framework. Es ist eine Idee, wie Kommunikationsflüsse miteinander gestaltet werden können.

Strategie Ebene

Auf dieser Ebene machen wir uns Gedanken, dass wenn unser Konzern oder Unternehmen eine bestimmte Strategie hat, was diese wiederum für unser Projekt bedeutet.

Diese Ebene kümmert sich nur um die Frage „Was wollen wir an Mehrwert leisten?“. Also was unser Beitrag ist.

Hier wird die Ausrichtung der Organisation angegeben. Diese Ebene hat die Märkte und Kunden, oft auf Mehrjahressicht, im Blick.

DesignThinking könnte hier ein gutes Modell sein.

Koordinative Ebene

Hier geht es um den Wertstrom. Sind die richtigen Kompetenzen am richtigen Ort und wurden die richtigen Initiativen ergriffen? Passt das Fortschrittsmaß? Wo sind Flaschenhälse oder Impediments?

Ist zu jedem Zeitpunkt jedes Team auf die richtige Art und Weise aktivierbar? Diese Ebene schaut also gleichsam auf Effizienz und Effektivität.

Gleichzeitig werden kontinuierliche Verbesserungsschleifen eingebaut und auf dieser Ebene durchführt.

Wie im Kanban üblich werden hier sehr viel Wertströme analysiert und optimiert. Das Qualitätsmanagement könnte also gut auf dieser Ebene angesiedelt sein.

Operative Ebene

Hier passiert die eigentliche Arbeit auf Teamebene.

Auf dieser Ebene sind häufig mehrere Teams tätig, die am selben Wertstom arbeiten. Sie müssen also nicht an einem Produkt arbeiten und können auch eine Abteilung abbilden. Kanban bildet hier wahrscheinlich den Ursprung des Denkens.

Diese Ebene hat formale Kriterien, wie Aufgaben hineinkommen und hinaus gehen. Dies kann auch ein Kriterium, wie LIFO (Last In, First Out) sein.

Jedes Team kann auf dieser Ebene, wie bei vielen Skalierungsmodellen, selbst entscheiden, nach welchem Framework sie arbeiten. Beispielsweise Scrum, KanBan oder XP.

Alles Neu

Unter diese Flightlevel wurde nun eine unkoordinierte Teamebene als neues Level 1 geschoben. Damit erhöhen sich alle anderen Flightlevel um 1.

Die unkoordinierte Ebene ist demnach eine Teamebene, welche eher auf Zufall beruht. Also kaum gesteuerte Prozesse aufweist.

Diese Teams haben im Regelfall bereits ein Kanban Board. Das Thema ist eher, dass völlig ungeklärt ist, wie neue Aufgaben auf dieses Board kommen. Noch weniger ist die Priorisierung geklärt. Meist gewinnt der, der lauter ist. Eben unkoordiniert. 😉

Aufgabendelegation

Bei Flightleveln werden die Aufgaben sehr deutlich delegiert und so über die Level verteilt. Jedes Level mischt sich dann nicht in die Aufgaben der anderen Level ein. Oftmals gibt es sogar eine klare Ansage, wer zu welchen Meetings zu gehen hat und wie häufig sie tagen. Beispielsweise Governance-Meetings und taktische Meetings. Bei ersteren schauen wir auf die Prozesse und bei letztem, ob wir auch das Richtige tun.

 

Get shit done,

Janina & Henry


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